Interpretinnen und Interpreten 2026
Christine Reber & Bernardo Pinardi
Christine Reber, Sopran, geboren in Tübingen, aufgewachsen in Reutlingen, absolvierte nach dem Abitur ihr Gesangsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg sowie als Stipendiatin am Mannes–College of Music in New York. Meisterkurse bei Gundula Janowitz, Charlotte Lehmann, Regina Resnik, Nico Castel, Brian Zeger und Renata Scotto schlossen sich an. In Stuttgart arbeitet sie nun mit Mezzosopranistin Carmen Mammoser, um ihre Gesangstechnik stetig zu verfeinern.Die Sopranistin verfügt über ein ungewöhnlich umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire der unterschiedlichsten Musikepochen und -stilrichtungen. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland gastierte Christine Reber in den vergangenen Jahren u. a. in der Schweiz und in Österreich, in Tschechien, Polen, Italien, Frankreich, Ägypten, Dubai, Dominikanische Republik, Haiti, Kanada und in den USA.
Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehört ihr Engagement als Clara Schumann in der Oper „Clara“ von Victoria Bond in New York sowie ebenso Konzerte in Santo Domingo (das Weihnachtskonzert der deutschen Botschaft, in Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester des Sistema Nacional de Orquestas Infantiles y Juveniles Santo Domingo) und Port-au-Prince mit deutschen Arien und Liedern sowie der Leitung eines Meisterkurses auf Haiti, wo die deutsche Musik und Sprache sehr geschätzt und in vielen Chören bemerkenswert intensiv praktiziert wird, Konzerte zur Feier des Deutschen Nationalfeiertags Miami, Dubai, Kairo und Lyon, ein Konzertabend mit Werken von Schubert, Brahms, Strauss, Weber (aus Der Freischütz) und Rossini (aus Semiramide) im Bruno Walter Auditorium im Lincoln Center New York, das Deutsche Requiem von Brahms in Botzen, Kempten und Köln, Die Matthäuspassion von C. Ph. E. Bach in Tübingen, der Elias in Esslingen, Liszts Missa Coronationalis in der Liederhalle Stuttgart, die Partie der „Viclinda“ in einer konzertanten Aufführung Verdis I Lombardi alla prima crociata in Heilbronn und Stuttgart, Rossinis Petite Messe Solennelle in Jihlava/ Tschechien, Mendelssohns Hör’ mein Bitten und Geistliche Lieder in Erfurt, Weimar und Köln, ihr Engagement (mit Lobgesang, Motetten und Messen) bei den „Felix Mendelssohn Musiktagen“ in Krakau sowie Duke Ellingtons Sacred Concert in Reutlingen, Stuttgart und Rottweil. Liederabende u.a. in Stralsund, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, Isny, Überlingen und Meersburg.
Christine Rebers CD-Veröffentlichungen sind die Lieder des deutschen Komponisten Bruno Droste (1918-1969) mit Mitgliedern der SWR Big Band und eine Erstaufnahme: Hugo Wolfs Lied-Vertonungen (Geistliche Lieder und Mörike Lieder) in einer Bearbeitung für Stimme und Orgel von Max Reger. Ganz neu in einer Weltersteinspielung sind die Lieder des Esslinger Komponisten Christian Finks (1831-1911) erschienen.
Weitere Informationen unter: www.christinereber.com
Bernardo Pinardi , Oboe, wurde in Parma, Italien, geboren und lernte von 1998 an in den Fächern Oboe und Klavier (Prof. Barbara Rincicotti) am Konservatorium Arrigo Boito in Parma. 2005 schloss er sein Studium mit diesen beiden Instrumenten ab und erwarb 2008 ein Diplom im Fach Oboe (Prof. Fabio Fabbrizioli).
In den Jahren 2004/2005 erhielt er während seines Studiums ein Erasmus-Stipendium für ein weiterführendes Studium am Konservatorium Szeged (Ungarn), welches er mit Auszeichnung abschloss.
Er sammelte Erfahrung in verschiedenen Orchestern, darunter das Orchester der Emilia-Romagna und das Maggio Musicale Fiorentino, mit welchen er ab der Saison 2006 an unterschiedlichsten Konzerten teilnahm.
Ab dem Jahr 2006 perfektionierte er seine Fähigkeiten gleichzeitig bei Maestro Francesco Di Rosa (dem derzeitigen Solo-Oboisten des Orchesters Santa Cecilia in Rom) und Maestro Paolo Grazia, dem ehemaligen Solo-Oboisten des Orchesters des Teatro Comunale in Bologna. Ebenso nahm er an Meisterkursen in Riva del Garda bei Maestro Albrecht Mayer (Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) teil.
In den Jahren 2011 und 2012 war er zweiter Oboist im Orchester von Mihali Jora in Bacău, Rumänien.
Von 2000 bis 2020 war er zudem festes Mitglied des Orchesters der Universität Parma, mit dem er mehrfach auf Tournee ging, unter anderem nach Lübeck, Oslo, Belfort, Lecce und in andere Städte Süditaliens.
Solistische Auftritte mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles runden seine künstlerische Tätigkeit ab.