Interpretinnen und Interpreten 2026
Felipe Egaña Labrin / Hugo de Rodas Sánchez
Felipe Maximiliano Egaña Labrin ist ein vielseitiger Musiker und Komponist, der derzeit in mehreren Kammermusikensembles und kreativen Projekten aktiv ist. Er ist Mitglied des Ensembles Quarttitude, in dem er sich auf historisch informierte Interpretationen klassischer und romantischer Werke konzentriert und der Musik von Mozart, Haydn und Rossini neues Leben einhaucht. Mit dem Cancrizans Duo widmet er sich dem Gesamtwerk für Flöte von J. S. Bach, während er im Duo Egaña de Rodas das Repertoire für Flöte und Zupfinstrumente erforscht und Werke von De Visée, Carulli und Diabelli neu belebt.
Felipes Kompositionen sind eine eklektische Stilfusion, in der barocke Elemente mit elektronischen Synthesizern, minimalistischen Techniken und Schulmusikinstrumenten verschmelzen und so einzigartige Klanglandschaften entstehen lassen.
Hugo Miguel de Rodas Sánchez wurde in Mexiko-Stadt geboren und studierte klassische Gitarre an der Universidad Nacional Autónoma de México. 2004 gewann er den Gitarrenwettbewerb Rosa Mistica in Curitiba, Brasilien, bevor er begann, sich auf das Spiel historischer Lauteninstrumente und die Aufführungspraxis der Alten Musik zu spezialisieren.
Nach Meisterkursen bei renommierten Lehrern wurde er 2008 vom Freiburger Barockorchester eingeladen, seine Studien in Europa fortzusetzen. Er studierte Laute und Barockgitarre bei Lee Santana und Joachim Held an der Hochschule für Künste Bremen und musizierte unter namhaften Dirigenten wie Gabriel Garrido mit Ensembles und Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Knabenchor Hannover, dem Bremer Barockorchester, der Orkiestra Historyczna, Holland Baroque und Los Temperamentos in vielen Ländern Europas sowie in Mittel- und Südamerika.