29. April - Robert Crowe / Julia Naroschnaja - Solitude-Soirée

Solitude-Soirée

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Interpretinnen und Interpreten 2018



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Julia Gillich-Naroschnaja & Robert Crowe

Julia Gillich-Naroschnaja, geboren in Litauen, wurde schon früh von der musikalischen Umgebung ihrer Familie geprägt, mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht.
In Charkow und Vilnius absolvierte sie ein mehrjähriges Klavier- und Orgelstudium, bevor sie dann nach Deutschland übersiedelte. Dort studierte sie an der Musikhochschule Stuttgart Orgel, Cembalo und Kirchenmusik und an der Musikhochschule Trossingen das Fach Alte Musik.

Julia Naroschnaja
Ihre wichtigsten Lehrer waren u.a. die Professoren Julij Vachraniov, Leopoldas Digrys, Balys Vaitkus, Ludger Lohmann, Jon Laukvik und Edoardo Bellotti.

Basierend auf den Wurzeln der russischen Klaviertradition, entwickelte Julia Gillich-Naroschnaja in Deutschland eine große Vielseitigkeit, Musikalität und Ausdruckskraft.

Sie ist eine gefragte Klavier- und Orgelsolistin; zugleich spielt sie zahlreiche Konzerte als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin. In ihren Konzerten interpretiert sie bevorzugt Werke von Rachmaninow, Chopin und Debussy – Stücke mit üppigen Farben und starker Bildhaftigkeit. Darüber hinaus widmet sie sich dem Genre Alte Musik. Sie konzertierte in Deutschland, Frankreich und in ihrer litauischen Heimat. Julia Gillich-Naroschnaja ist seit vielen Jahren Organistin an der Evangelischen Nordgemeinde Stuttgart.




Robert Crowe
Robert Crowe, von der New York Times gefeiert als < ein männlicher Sopran mit einer atemberaubenden Gabe >, gehört dem wohl kleinsten Vokalfach an. Nach dem Bachelor Abschluss mit der Auszeichnung magna cum laude am Millsaps College und dem Masterstudium an der Boston University School for the Arts, vollendete er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music. 1995 war er der zweite Countertenor und der erste Sopranist, der den Metropolitan Opera Wettbewerb als nationaler Preisträger für sich entscheiden konnte.
Im Sommer 1995 gab er an der Des Moines Metro Opera als Cherubino sein professionelles Opern Debüt. Robert Crowe ist bereits auf vielen Opernbühnen in den Vereinigten Staaten und in Europa aufgetreten: als Goffredo in Händels Rinaldo an der Bayerischen Staatsoper, als Acomate in Hasses Solimano an der Staatsoper unter den Linden in Berlin und in der Titelrolle von Scarlattis Massimo Puppieno am Theatro Massimo in Palermo.
Er brillierte mit tragenden Partien bei den Händel Festspielen in Halle, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Darmstadt, bei den Händel Festspielen Göttingen und Karlsruhe, beim Festival Oude Muziek in Utrecht, den Mozart-Festspielen in Warschau, dem Early Music Festival of Connecticut, Festival di Due Mondi in Spoleto, den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, am Stadttheater Basel u.v.m. 2013 in New Delhi, Indien.
Er arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie zum Beispiel René Jacobs, Ivor Bolton, Fabio Biondi, Andrea Marcon, Andreas Spering, Elizabeth Wallfish, Michael Hoffsteter, Julius Rudel, Reinhard Goebel, Marcus Creed, Florian Ertl, Nicholas Broadhurst, David Alden, Peer Boysen, Axel Köhler u.v.m..

Robert Crowe ist ein gefragter Konzert Solist. Sein Konzertdebüt als Countertenor gab er mit Bernsteins Chichester Psalms, einem Solopart, mit dem er auch erstmals in der Avery Fisher Hall im Lincoln Center New York und im Kennedy Center in Washington D.C. auftrat. Seitdem sang er als Altist und Sopranist in zahlreichen Aufführungen von Händels Messias u.a. im Amsterdam Concertgebouw, Lincoln Center, Chopin Institute of Warsaw, in der Berliner Philharmonie und im Musica Lipa, CZ.

Erst jüngst war er als erster und zweiter Sopranist in Bachs h-Moll-Messe, wie auch in vielen anderen Oratorien von Barock bis Moderne zu hören. Er wirkte in zahlreichen großen Solowerken für Sopran und Orgel, Cembalo, Klavier oder Orchester und Chor mit, so z.B. in: Händels 9 Deutsche Arien, Laudate pueri Domini und Kantaten, wie z.B. Haydns Arianna a Naxos, Barbara Strozzis Or che Apollo, J.S. Bachs Jauchzett Gott in allen Landen sowie Dominico Scarlattis Salve Regina. Im Herbst 2014 sang Crowe Mozart’s Exultate Jubilate mit der Bath Philharmonia in Bath Abbey, Bath, UK. Seit 2006 konzertiert Robert Crowe regelmäßig gemeinsam mit dem Organisten Prof. Michael Eberth. Ihre letzten beiden Konzerttourneen führten sie in die Tschechische Republik. Diskografie: 2008 veröffentlichten Robert Crowe und Michael Eberth die CD "Virtuoso Solo Motetten von Giacomo Carissimi," die in der Zeitschrift Crescendo auf die Jahresbestenliste aufgenommen wurde. 2010 folgte "Songs to Maria", mit Marien Motetten von Carissimi, Grandi und Monteverdi. Beide erfolgreiche CDs basieren auf modernen Editionen erstellt von Robert Crowe und in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Profil Hänssler Edition veröffentlicht.

Zur Zeit promoviert Crowe in <Philosophie in der historischen Musikwissenschaft> an der Universität Boston bei Prof. Joshua Rifkin mit dem Titel Giovanni Battista Velluti: The Last Operatic Castrato. Er hält Vorträge über dieses und andere musikwissenschaftliche Themen in Europa und den USA .

Mehr Informationen unter: http://www.robertcrowe.com/.


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