27. Mai - Jazz-Barock-Fusion - Solitude-Soirée

Solitude-Soirée

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Interpretinnen und Interpreten 2018



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Jazz-Barock-Fusion

Il Giratempo

Ein Jazzsaxophonist,
eine Operndiva,
eine barocke Bassgruppe…
...und eine der faszinierendsten Frauengestalten der Musikgeschichte.

Talkin‘ about Barbara – 17th Century Jazz Funkensprühende Dialoge zwischen Stimme und Saxophon und lupenreine Barockmusik – Laila Salome Fischer, Magnus Mehl und das Barockensemble "Il Giratempo" interpretieren Musik aus der Welt der legendären Barbara Strozzi (1619 - 1677). Wir finden uns im Venedig des frühen 17. Jahrhunderts – Diese erste Blütezeit der Oper ist gleichzeitig die Geburtsstunde einer liberalen, säkulären Musikszene. Expressiver Sologesang und atemberaubend virtuose Instrumentalmusik ersetzen die polyphone Strenge früherer Zeiten. Komponistenkarrieren sind nicht mehr an Kirchenämter geknüpft. Junge Komponisten, Maler und Bohemiens erobern die Salons der kunstbeflissenen Eliten.
Eine Frau gehört zu den führenden Köpfen der neuen Musikergeneration: Die Komponistin und Sängerin Barbara Strozzi ist ein Kind der Lagunenstadt und findet dort optimale Bedingungen für ihre Kunst. Ihre Kompositionen zeugen von der Abenteuerlust einer Musikwelt, die sich auf dem Weg in eine neue Ära fühlt. Im Dialog mit dem renommierten Jazz – Saxophonisten Magnus Mehl (Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg 2015) spürt die Sopranistin Laila Salome Fischer dieser Atmosphäre von Aufbruch und Entdeckergeist nach. Getragen von den besonderen Klangfarben von Laute, Viola da Gamba und Cembalo greift Magnus Mehl die historischen Melodien und Rhythmen auf und übersetzt sie in seine ganz eigene Klangsprache. Laila Salome Fischer ist eine junge Berliner Sopranistin, deren Repertoire neben klassischen Koloratur- und Mezzopartien auch
Laila Salome Fischer
Werke der Alten Musik und Zeitgenössische Kompositionen umfasst. Sie sang Hauptrollen u.a. an der Deutsche Oper Berlin, der Summer Opera Tel Aviv und bei den Bregenzer Festspielen.
Das Ensemble „Il Giratempo“, „Der Zeitenwandler“ möchte sein Publikum nicht in vergangene Jahrhunderte entführen. Das junge Ensemble hat es sich vielmehr zur Aufgabe gemacht, mit den Schätzen seiner Reisen in die Vergangenheit das Hier und Jetzt aufzumischen. Dávid Budai (Viola da Gamba), Max Volbers (Blockflöte, Cembalo) und Vanessa Heinisch (Theorbe, Barockgitarre) haben sich der Musik des 17. und frühen 18.Jahrhunderts verschrieben, dargeboten in außergewöhnlichen Zusammenstellungen und inszeniert als Feste für die Sinne. Lassen Sie sich verzaubern! Neben Musik Barbara Strozzis erklingen Werke von Claudio Monteverdi, Giulio Caccini, Bernardo Storace u.a.

Magnus Mehl studierte Jazzsaxophon in Amsterdam, Köln, Nürnberg und Stuttgart sowie in New York City. Er gewann mit verschiedenen Ensembles 1.Preise bei renommierten internationalen Jazzwettbewerben in Spanien und Italien (Getxo Jazzcontest, Jimmy Woode Award), sowie einen 2.Preis beim Hoilaart Jazzcontest in Belgien. Magnus Mehl war Finalist der int.Yamaha Saxophone Competition und wurde beim Jimmy Woode Award als bester Saxophonist des Wettbewerbs ausgezeichnet.

Konzertreisen führten ihn nach Asien, Mittelamerika und in viele europäische Länder. Der Saxophonist spielte u.a. mit: Paquito de Riviera, Randy Brecker, Buster Cooper, Antonio Hart, Sandy Patton, Mark Soskin, Jake Saslow, Nils Wogram, der Schauspielerin Katja Riemann und Frank Chastenier.

Er ist Träger des Kulturförderpreises seiner Heimatstadt Rottweil und Stipendiat der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg. 2015 wurde Magnus Mehl mit dem "Jazzpreis des Landes Baden- Württemberg" ausgezeichnet.

Laila Salome Fischer wurde bereits mit elf Jahren als Gesangsstudentin am Julius-Stern- Institut der Universität der Künste in Berlin aufgenommen. Von 1996 bis 2001 stand sie mit dem Kinderstudio der Komischen Oper Berlin auf der Bühne. Sie studierte von 2006 bis 2012 an der UdK Berlin bei Julie Kaufmann. Im Jahr 2010 debütierte Laila Salome Fischer bei den Musikfestspielen Potsdam als Erissena in „Montezuma“ von Carl-Heinrich Graun und war 2011 erstmals bei der Festa di San Francesco in Assisi zu erleben; dort sang sie in der Uraufführung der Oper „Il cigno nero e la fanciulla sulla falce lunare“ die weibliche Titelpartie. In Berlin sang sie 2012 die Hauptrolle in Cavallis Oper „La Calisto“ es folgten Konzertauftritte mit der Staatskapelle Berlin und bei den Händel-Festspielen Göttingen. Ihr Debut bei den Bregenzer Festspielen gab sie 2013 in Mozarts „Zauberflöte“.

Konzertreisen führten die junge Sopranistin bis nach Südamerika, wo sie von der Bachgesellschaft Paraguay eingeladen wurde, einen Meisterkurs zu geben. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Laila Salome Fischer regelmäßiger Gast am Staatstheater Cottbus, wo sie Partien wie die Königin der Nacht, Händels Alcina und die Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ übernimmt. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debut als Contessa d’Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“ bei der Summer Opera Tel Aviv. Aufgrund ihres großen Stimmumfangs gehören Partien wie die Olympia/Antonia/Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“ (Debut 2017 am Landestheater Neustrelitz) und zukünftig Ernesto in Haydns „Il mondo della Luna“zu ihrem Repertoire. Laila Salome Fischer ist Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Alte Musik.

Mehr Informationen unter http://www.giratempo.de/.


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