24. Juni - Natalia Ryabkova / Kensuke Ohira - Solitude-Soirée

Solitude-Soirée

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Interpretinnen und Interpreten 2018



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Natalia Ryabkova & Kensuke Ohira


Natalia Ryabkova wurde in der altrussischen Stadt Jaroslawl an der Wolga geboren. Sie studierte am Staatlichen Konservatorium Nishnij Novgorod bei Tatiana Botchkova (Orgel) und Sergej Smirnov (Klavier), sowie Konzertklasse Orgel in Kasan bei Rubin Abdullin. Weitere Qualifikationen und verschiedene Wettbewerbspreise bekam sie während ihres Aufbaustudiums KA und Solistenklasse Orgel bei Martin Sander als DAAD-Stipendiatin an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg.

In den Jahren 2007-2010 war sie Organistin an der Christuskirche in Hemsbach, 2012-2015 an der Christuskirche in Stuttgart.

Im März 2015 hat sie das Kirchenmusikstudium an der ev. Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen abgeschlossen. Danach war sie ein Jahr lang Praktikantin an der ev. Stiftskirche in Tübingen bei Ingo Bredenbach.

Natalia Ryabkova
Seit 1. Mai 2016 ist sie Kantorin in Stuttgart-Botnang, 2017 hat sie die künstlerische Leitung der Konzertreihe Solitude-Soirée übernommen. Auftritte als Organistin, Pianistin und Kammermusikerin in verschiedenen Städten Russlands, Deutschlands, der Schweiz, Luxemburg und Belgien.

Preise und Auszeichnungen:
2005 Diplom beim Internationalen Orgelwettbewerb Sankt – Petersburg (Russland)
2005 Sonderpreis beim Internationalen Mikael-Tariverdiev-Orgelwettbewerb in Kaliningrad (Russland)
2006 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb "Helmut Bornefeld" in Heidenheim/Brenz
2007 1. Preis beim 6. Internationalen Orgelwettbewerb in Korschenbroich
2008 2. Preis beim 2. Internationalen Philipp-Wolfrum-Wettbewerb in Heidelberg
2008 Grand Prix und Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb für Konzertorganisten in Kasan (Russische Föderation)
2009 Diplom beim Valentino Bucchi – Orgelwettbewerb (Rom, Italien)
2009 1. Preis beim 4. Internationalen Orgelwettbewerb in Zürich.




Kensuke Ohira
Stiftsorganist an der Stiftskirche Stuttgart. Nach seinem Studium in Tokyo und Würzburg wurde für den Organist Kensuke Ohira der Gewinn des "Johann-Pachelbel-Preis" im Orgel-Interpretationswettbewerb der ION - Musica Sacra 2016 zum Beschleuniger seiner internationalen Karriere. Er ist gern gesehener Gast bei Orgelreihen und -festivals, wie dem Internationalen Dresdner Orgelwochen in der Frauenkirche, dem Orgelsommer im Freiburger Münster, dem Sunday Recital in der St Pauls Cathedral (UK) und der Saison Musicale d'Orgue in der Cathédrale de Fréjus (Frankreich). Als Solist konzertierte Kensuke Ohira mit Orchestern wie dem Japan Philharmonic Orchestra, der Geidai Philharmonia (T. Escaich: Concerto for Organ and Orchestra, Uraufführung in Japan), und als Mitglied des Ensembles "Muromachi". Mehrere weitere Engagements im In- und Ausland an den bekanntesten Orgeln und mit Orchestern stehen für die nächsten Jahre in seinem Kalender.

Kensuke Ohira erhielt seine musikalische Ausbildung an der Tokyo University of Arts und ab Herbst 2010 studierte er als Stipendiat des DAAD
und des japanischen Kulturministeriums an der Musikhochschule Würzburg. Zu seinen künstlerisch prägenden Lehrern zählten Christoph Bossert, Masaaki Suzuki, Hiroko Asai und Rie Hiroe (Orgel), Jörg Straube (Chorleitung) und Alexander Schimpf (Klavier). Als Dirigent gründete und leitete er jahrelang den Bach-Kantaten-Club Würzburg (2010-2015). Weiterhin ist er auch als Chorleiter aktiv. 2015-2017 war er als musikalischer Assistent von KMD Kay Johannsen an der Stiftskirche Stuttgart / 2017-2018 war er stv. Kantor der Ev. Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang tätig, danach der Wechsel als Stiftsorganist an die Stiftskirche. Parallel studiert er noch an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Bernhard Haas.

Kensuke Ohira ist in einem weit gefächerten Repertoire, von Frühbarock bis zu zeitgenössischer Musik (mehrere Ur- und Erstaufführungen), zu Hause und hat sich als feinfühliger Interpret und fantasievoller Meister des Registrierens einen Namen gemacht, ob im Kirchen- oder Konzertfach. Insbesondere hervorgehoben wird häufig seine Fähigkeit, sich auf verschiedenste Orgeln und Räume einzustellen und somit gemeinsam mit den Instrumenten zu musizieren.


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