08. April - Chisa Tanigaki / Kensuke Ohira - Solitude-Soirée

Solitude-Soirée

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Interpretinnen und Interpreten 2018



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Chisa Tanigaki & Kensuke Ohira

Die japanische Sopranistin Chisa Tanigaki wurde in Kobe geboren. Mit fünf Jahren fing sie an, Klavier zu spielen und hatte unter dem Einfluss ihres Vaters, der in einem Amateurchor mitwirkte, bereits als Kind große Freude am Singen.

An der Nationaluniversität für Kunst und Musik Tokio (Geidai) studierte sie Gesang. Während ihres Studiums an der Geidai sang sie bereits viele Bach-Kantaten als Solistin und im Chor des Bach-Kantaten-Clubs und schloss ihr Studium als Jahrgangsbeste ab. Da sie während des Studiums auch großes Interesse für das deutsche Kunstlied hatte, führte sie in Japan Lieder von Joseph Marx mit Orchester auf und entschied sich, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen.
Chisa Tanigaki
2014 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Gesang bei Natalie Karl, Lied bei Prof. Cornelis Witthoefft. Ihre Lehrer verstärkten noch ihre Begeisterung für das deutsche Lied, so dass sie sich ein großes Repertoire von Barock bis zur Moderne von bekannten und weniger bekannten Komponisten aufbaute. Für ihr Studium erhielt sie Stipendien der Meiji Yasuda Cultural Foundation und des Amts für kulturelle Angelegenheiten. 2016 schloss sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab.
In Konzerten trat sie u.a. mit Liedern von Purcell, in Kantaten von A. Scarlatti (mit dem Neumeyer Consort) und Bach, in der Gloria-Messe von Vivaldi, im Messias von Händel und in der Schöpfung von Haydn (unter der Leitung von Marc Andreae) auf. Zur Zeit arbeitet Chisa Tanigaki mit Kensuke Ohira an einem Repertoire von Liedern für Sopran und Orgel. Im Sommer 2018 wird sie die Erste Dame in der Zauberflöte von W. A. Mozart in Göppingen und im Herbst 2018 einen Liederabend im Sala Maffeiana in Verona gestalten.
1. Preis beim internationalen Wettbewerb Elsa Respighi (Verona / Italien) 2017

Mehr Informationen unter: http://www.chisatanigaki.de/.
 




Kensuke Ohira
Stiftsorganist an der Stiftskirche Stuttgart. Nach seinem Studium in Tokyo und Würzburg wurde für den Organist Kensuke Ohira der Gewinn des "Johann-Pachelbel-Preis" im Orgel-Interpretationswettbewerb der ION - Musica Sacra 2016 zum Beschleuniger seiner internationalen Karriere. Er ist gern gesehener Gast bei Orgelreihen und -festivals, wie dem Internationalen Dresdner Orgelwochen in der Frauenkirche, dem Orgelsommer im Freiburger Münster, dem Sunday Recital in der St Pauls Cathedral (UK) und der Saison Musicale d'Orgue in der Cathédrale de Fréjus (Frankreich). Als Solist konzertierte Kensuke Ohira mit Orchestern wie dem Japan Philharmonic Orchestra, der Geidai Philharmonia (T. Escaich: Concerto for Organ and Orchestra, Uraufführung in Japan), und als Mitglied des Ensembles "Muromachi". Mehrere weitere Engagements im In- und Ausland an den bekanntesten Orgeln und mit Orchestern stehen für die nächsten Jahre in seinem Kalender.

Kensuke Ohira erhielt seine musikalische Ausbildung an der Tokyo University of Arts und ab Herbst 2010 studierte er als Stipendiat des DAAD
und des japanischen Kulturministeriums an der Musikhochschule Würzburg. Zu seinen künstlerisch prägenden Lehrern zählten Christoph Bossert, Masaaki Suzuki, Hiroko Asai und Rie Hiroe (Orgel), Jörg Straube (Chorleitung) und Alexander Schimpf (Klavier). Als Dirigent gründete und leitete er jahrelang den Bach-Kantaten-Club Würzburg (2010-2015). Weiterhin ist er auch als Chorleiter aktiv. 2015-2017 war er als musikalischer Assistent von KMD Kay Johannsen an der Stiftskirche Stuttgart / 2017-2018 war er stv. Kantor der Ev. Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang tätig, danach der Wechsel als Stiftsorganist an die Stiftskirche. Parallel studiert er noch an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Bernhard Haas.

Kensuke Ohira ist in einem weit gefächerten Repertoire, von Frühbarock bis zu zeitgenössischer Musik (mehrere Ur- und Erstaufführungen), zu Hause und hat sich als feinfühliger Interpret und fantasievoller Meister des Registrierens einen Namen gemacht, ob im Kirchen- oder Konzertfach. Insbesondere hervorgehoben wird häufig seine Fähigkeit, sich auf verschiedenste Orgeln und Räume einzustellen und somit gemeinsam mit den Instrumenten zu musizieren.


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